Wassertretstelle
© Holger Sticht
Die heilende Wirkung des kalten bis sommerkühlen Wassers erkannte bereits Antonius Musa, der Leibarzt des römischen Kaisers Augustus. Der heute populärere Sebastian Kneipp ließ seine Patienten in Storchenmanier durch Wassertretbecken schreiten, d.h. es wird abwechselnd ein Fuß ins Wasser getaucht, während der andere aus dem Wasser herausgehoben wird. Nach dem Bad wird das Wasser nur abgeschüttelt, nicht abgetrocknet. Erst beim nachfolgenden Wandern oder Laufen werden die Füße erwärmt. Die durchblutungsfördernde Wirkung dieser Prozedur verschafft Gichtgeplagten bis heute Linderung. Zumindest ist die Beliebtheit der Wassertretstelle am Giesbach ein Indiz dafür.
Aus Natur- und Kulturführer Königsforst
Die Wassertretstelle erreichen Sie über die Rabenbruch-Tour